Die Methoden der Transformativen Körperpsychotherapie sind inspiriert von den Forschungen Wilhelm Reichs, den Weiterentwicklungen seiner Arbeit durch verschiedene Strömungen moderner Körperpsychotherapien sowie anderer Verfahren der Humanistischen Therapie.
Sie integrieren neoreichianische Vegetotherapie, Techniken aus der Biodynamik, Biosynthese und Bioenergetik und kombinieren diese körperbezogenen Verfahren mit Hypnosetechniken, sowie methodischen Elementen aus Gruppendynamik, Systemischer Therapie, Gestalt- und Gesprächstherapie, kreativen Verfahren u.a.
Die Vielfalt verwebt sich zu einem sinnvollen Ganzen, da für verschiedene Menschen in unterschiedlichen Lebensphasen und mit unterschiedlicher Problematik verschiedene Techniken hilfreich sind. Bindeglied ist immer das Verständnis des Menschen als verkörpertes Wesen.

In der Transformativen Vegotherapie arbeiten wir mit Bewegungsausdruck, Atem, Berührungen und inneren Impulsen in einer dynamischen und dialogischen Weise, um die Verbundenheit von Körper und Seele, Körper und Geist zu verbessern und Kontaktfähigkeit der Person nach innen und außen zu vertiefen. Ebenso vermittelt die Ausbildung Grundwissen über Charakterstrukturen, Neurosenlehre und eine körperorientierte Entwicklungspsychologie.

Körperorientierte Kontakt- und Beziehungsarbeit achtet auf die Prägung und Kommunikation des Körpers im sozialen Feld von Familie, Gesellschaft und Kultur. Beziehungs- und Gruppendynamik unter besonderer Beachtung der Körperlichkeit werden untersucht.

Beim Transformativen Atmen benutzen wir die in vielen Kulturen und spirituellen Traditionen bekannte bewußtseinserweiternde und -verändernde Kraft des Atems. Die sanfte Technik des verbundenen Atmens zielt auf eine Umwandlung energetischer Grundmuster und damit verbundener emotionaler und mentaler Gewohnheiten, wobei der Atem die Rolle eines inneren Therapeuten erhält, der erforscht, leitet und begleitet und zu Vertrauen in die Eigendynamik des Prozesses einlädt.

Transformative Energie- und Bewusstseinsarbeit vermittelt ein tieferes Verständnis für die Verwobenheit psychischer, organismischer und energetischer Vorgänge und beabsichtigt die Verwandlung energetischer und gedanklicher Grundmuster und Strukturen. Dabei geht es um die Integration von existentiellen menschlichen Erfahrungen wie Geburt, Sterblichkeit und Sexualität ins alltägliche Leben als auch eine Erweiterung der psychologischen Perspektive, die über die Persönlichkeit hinausgeht. Aspekte Transpersonaler Psychologie werden körperpsychotherapeutisch verankert.

Hypnose- und Trancetechniken in Verbindung mit Körpertherapeutischer Arbeit bieten ein wirkungsvolles Instrument, unterbewußte Prozesse ins Bewusstsein zu heben und der bewussten Verarbeitung zugänglich zu machen. Imaginationen, Symbole und innere Bilder enthalten kreatives Lebenspotential, dass für den persönlichen Transformationsprozess richtungsweisend sein kann.

Elemente aus der Gestalt- und Kreativtherapie helfen innere Prozesse zu veräußern, zu formen und versinnbildlichen und auch konflikthaftes Erleben in produktive Bewegung zu bringen.