Supervision heißt im eigentlichen Sinne des Wortes Dinge, Probleme u.ä. aus erweiterter, übergeordneter Perspektive zu betrachten.

Supervision für Psychotherapeuten und Körperpsychotherapeuten fokussiert auf die menschlichen Verquickungen, die blinden Stellen des Therapeuten und schwierigen Zonen und festgefahrenen Schutzmechanismen des Klienten, um neue Kontaktpunkte für die therapeutische Arbeit zu finden ebenso wie methodische Anregungen zu geben. Der körperorientierte Blick auf den therapeutischen Prozess kann dabei überraschend vereinfachende Sinnzusammenhänge anbieten und sinnliche Lösungsmöglichkeiten bereitstellen.

Supervision kann sinnvoll und hilfreich sein für verschiedene Berufsgruppen im medizinischen, psycho- und physiotherapeutischen Feld ebenso wie im sozial- und schulpädagogischen Bereich, also überall da, wo Menschen mit Menschen erzieherisch, therapeutisch oder sozialkommunikativ arbeiten.
Überall dort entstehen allzu leicht Knäuel von Verwirrungen, Missverständnissen, Verletzungen und hierauf aufbauenden Konflikten. Basiselemente des psychotherapeutischen Handwerkszeuges können hilfreich sein zum besseren Verständnis von Menschen und ihren Handlungsweisen und den Umgang mit dem eigenen Klientel entlasten und leichter und beweglicher machen.

Rollenspiele, Perpektivenwechsel, Kommunikations- und Durchsetzungsübungen (für Schulpädagogen) u.a. machen die Supervisionsarbeit konkret und praktisch anwendbar.

Die Supervision kann als Einzelsupervision oder in kleinen Gruppen im frei abstimmbaren Zeitrhythmus stattfinden .